Mittwoch, 26. Dezember 2007

Keine Sklaven des Nachwuchses



Trotz allen Brangelinas, Madonnas und jetzt auch noch Britneys, die unbedingt Kinder haben wollen, ob adoptiert oder selbst gemacht, gibt es auch Frauen, die keinen Nachwuchs wünschen.


Nicht, weil sie keine kriegen könnten oder weil sie nicht den passenden Mann dazu haben. Sie haben eines Tages beschlossen, dass Kinder in ihrem Leben überflüssig sind. Dürfen sie das denn?

Schon als kleines Mädchen wird frau darauf getrimmt, mit Puppen zu spielen, Windeln zu wechseln und den Kinderwagen der kleinen Geschwister zu schieben. Und wenn sie älter wird, kriegen diese Geschwister Kinder, die Freundinnen vermehren sich, so scheint es, im Multipack und die Jobs werden rar, weil frau eben im Risikoalter ist.

Nun gibt es aber Frauen, die merken irgendwann, dass sie gar keine Kinder wollen, auch wenn das alle von ihnen zu erwarten scheinen. Sie haben andere Träume, in denen für Kinder weder Platz noch Zeit ist. Oder sie finden das Leben schon schwer genug und trauen sich die Verantwortun
g nicht zu. Was immer der Grund für diesen Entscheid darstellt, darüber zu sprechen ist schwierig. Familie und Freunde haben meist Mühe, diesen Bruch mit der traditionellen Frauenrolle zu akzeptieren. “Wieso nicht? Und wenn du alt bist? Willst du ganz alleine sterben?” Aber sterben muss man schliesslich sowieso alleine, oder nicht?

Ganzer Artikel auf fraulich.com

Kommentare:

Andrea Mordasini, Bern hat gesagt…

Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Pro/Kontra-Kinderdiskussion nicht. Wir haben uns bewusst für Kinder entschieden so wie sich andere eben dagegen entschieden haben. So what, wo liegt das Problem. Es sollen doch alle so leben, wie es ihnen am besten gefällt. Mir käme es jedenfalls nicht in den Sinn, über Kinderlose herzuziehen, diese zu verurteilen und als Egoisten zu bezeichne. Genauso wenig belästige ich diese mit dummen Fragen, wann und obs endlich Nachwuchs gäbe. Es geht mich A schlichtweg nichts an und B weiss man ja nie, ob nicht eventuell eine ungewollte Kinderlosigkeit vorliegt. Also, in dem Fall einfach Leben und leben lassen, so einfach geht das :-)! Die Kinderfreien müssen einfach akzeptieren, dass die Kinder zu unserem Alltag und in unser Leben gehören so wie wir Eltern respektieren, dass die Kleinen nicht zwingend immer und überall gerne gesehen werden. Mit etwas mehr Toleranz, Rücksicht, Anstand, Verständnis, etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander wird das Leben mit oder ohne Kinder entspannt, harmonisch und friedlich :-)!

Anonym hat gesagt…

Werden kleine Mädchen darauf getrimmt, mit Puppen zu spielen??

Ich glaube eher nicht - vielleicht hatten diese Mädchen auch "Arschlocheltern", die mangels Fernseher und Nonstop-Programm für Heranwachsende, einfach mal den Puppenwagen hinstellten...

Wir verfallen ja auch gern darin, unsere Kleinen mit "für unsere Augen" sinnlose Spielchen zu beschäftigen.
Ja...wickel mal die Puppe, und... die Puppe hat Hunger...

Dient Spielzeug nicht auch dazu, uns ein paar Minuten vom Plagegeist zu befreien?? Wer erfindet denn Spielzeug - meist Erwachsene und die denken dann, das ist gut für´s Kind (ja...klar und ich zieh mir die Hose mit der Kneifzange an).

:-)

Kinderlos, ja das hat auch so seine Vorteile - man möge nur mal daran denken, wonach wir Eltern uns sehnen.
Ist es reine Böswilligkeit, wenn wir den Kinderlosen einreden...ach, Kinder sind so toll.
Ein bisschen schon, man sehnt sich wahrscheinlich danach.. siehste, ist nicht so einfach mit nem Kind.

Prinzipiell stehen wir doch mächtig oder wenigsten ein klitzekleines Bisschen darauf, uns Leidensgenossen (innen) zu erschaffen :-)

..Ein paar Gedanken meinerseits.. LG Steffi

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