Mittwoch, 26. Dezember 2007

Keine Sklaven des Nachwuchses



Trotz allen Brangelinas, Madonnas und jetzt auch noch Britneys, die unbedingt Kinder haben wollen, ob adoptiert oder selbst gemacht, gibt es auch Frauen, die keinen Nachwuchs wünschen.


Nicht, weil sie keine kriegen könnten oder weil sie nicht den passenden Mann dazu haben. Sie haben eines Tages beschlossen, dass Kinder in ihrem Leben überflüssig sind. Dürfen sie das denn?

Schon als kleines Mädchen wird frau darauf getrimmt, mit Puppen zu spielen, Windeln zu wechseln und den Kinderwagen der kleinen Geschwister zu schieben. Und wenn sie älter wird, kriegen diese Geschwister Kinder, die Freundinnen vermehren sich, so scheint es, im Multipack und die Jobs werden rar, weil frau eben im Risikoalter ist.

Nun gibt es aber Frauen, die merken irgendwann, dass sie gar keine Kinder wollen, auch wenn das alle von ihnen zu erwarten scheinen. Sie haben andere Träume, in denen für Kinder weder Platz noch Zeit ist. Oder sie finden das Leben schon schwer genug und trauen sich die Verantwortun
g nicht zu. Was immer der Grund für diesen Entscheid darstellt, darüber zu sprechen ist schwierig. Familie und Freunde haben meist Mühe, diesen Bruch mit der traditionellen Frauenrolle zu akzeptieren. “Wieso nicht? Und wenn du alt bist? Willst du ganz alleine sterben?” Aber sterben muss man schliesslich sowieso alleine, oder nicht?

Ganzer Artikel auf fraulich.com

Montag, 17. Dezember 2007

Weihnachtsgeschenke zum letzten


Am liebsten würde ich in aller Ruhe, ohne all die Anderen verzweifelten, Stunden lang durch die verschiedenen Quartiere in Zürich bummeln, und so an meine Geschenke kommen. Das ist ganz klar Wunschdenken, aber ist Weihnachten nicht die Zeit der Magie und Wunder?

Tja, dann warte ich eben halt mal ganz geduldig auf mein eigenes kleines Weihnachtswunder, und wünsche euch allen unterdessen viel Glück und Kraft!


Gutscheine aller Art
www.vouchernet.ch
Hier findet ihr Gutscheine aller Art, die ihr bestellen und verschenken könnt. Und zwar dann, wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr den Geschmack des zu Beschenkenden auch wirklich trefft.

Für die Jungs
www.boystoys.ch
Das Angebot ist nicht gerade überwältigend, aber evtl. findet ihr hier doch noch was. Keine Sorge, es handelt sich nicht um Sex Toys, sondern um Ferngesteuertes und Kindliches für „Männer“.

Photoshooting
www.photoworkers.ch
Die Zeit wird jetzt zwar ein wenig knapp, aber wie wäre es, sich mal so richtig professionell ablichten zu lassen, und dann die gelungenen Bilder zu verschenken? Vielleicht würde sich aber auch jemand über ein geschenktes Shooting freuen.

Koners Notebook Sleeves
www.koners.ch
Dein Liebling soll es in der kalten Jahreszeit auch schnuggelig warm haben? Die Rede ist nicht vom Mann,Kind oder Chihuhahua, sondern von deinem Notebook.

Denkt daran, es geht auch anderen so wie euch in bezug auf das gute Stück, also schenkt das was ihr selber gerne hättet jemand anderem.(Um nicht all zu selbstlos zu sein, könnt ihr euch ja auch selber einen gönnen).

Die Taschen sind aus Edeltextil, was auch immer das heissen soll, aber hört sich gut an, und werden zu 100% in der Schweiz im Sozialprojekt hergestellt.

Jegliches Zeugs
www.exklusives-schenken.ch
Hier könnt ihr jemandem ein Stück vom Mond schenken, oder ein nicht brauchbares Stück Land am Arsch der Welt in Schottland, oder einfach eins von vielen Kleinigkeiten die sonst noch unter der Rubrik Geschenke zu finden sind, wie Handy Anhänger die eine kleine wachsende Pflanze beinhalten.

Und noch mehr Zeugs
Bei www.geschenkidee.ch findet man auch Allerlei, aber hier gibt’s auch Erlebnisgeschenke die jemandem evtl. wirklich eine Freude machen könnten. Reinschauen lohnt sich bestimmt.

„Es gibt sie noch die Guten Dinge“
www.manufactum.ch
Hier findet man einfach alles! Manufactum hat es sich zum Ziel gemacht, qualitativ hoch stehende „Klassiker“ aus der Vergangenheit wieder herstellen zu lassen und auf den Markt zu bringen. Nicht nur Altes neu aufbereitet, sondern auch ganz neue Entdeckungen werden hier angeboten.
Haushaltsgegenstände, Kinderspielsachen, Kleidung, Werkzeug, Möbel, und vieles mehr, sollen so gefertigt werden, dass sie nicht weiterhin zu unserer Wegwerfkultur gehören. Die Sachen sind nicht gerade günstig, aber dafür halten sie auch jahrelang, was sie vers
prechen, und sie sind sicherlich nicht in jedem x-beliebigem Geschäft zu kaufen.
Schaut mal rein, es lohnt sich!

Cool, quirlig und politisch „incorrect“
www.thelittlefriendsofprintmaking.com
In Milwaukee, Wisconsin USA, werden einzigartige Posters und T-shirts hergestellt. Der Stil ist schwierig zu beschreiben; Comic-Kunst-Grafik-Trash wäre so ein Anfang. Vieles ist „Politically Incorrect“ und unanständig, aber eben cool.
Oftmals sind die in limitierter Auflage gedruckten Sachen nach kurzer Zeit schon ausverkauft also schaut schnell mal rein. Und ja, es wird auch in die Schweiz geliefert.

Perlenküche
www.perlenkueche.ch
In der Perlenküche werden Halsketten, Fingerringe, Ohrringe und als spezielles "Zückerchen" verschiedene Sonder-Editionen (wie z.B. Weihnachtsguezli-Ketten) hergestellt, wobei jede Perle ein Unikat, jeder Ring ein Einzelstück ist! Kaufen kann man die Kreationen aus der Perlenküche übers Internet, einzelne Stücke auch bei Picobollo in Bern und bei Silberfischli in Basel.

Samstag, 15. Dezember 2007

Mens muss nicht (mehr) sein


Nach 3.5 Millionen Jahren, in denen Frauen jeden Monat “unpässlich” waren, kommt heute die Revolution: neue Verhütungsmethoden machen die Regel überflüssig. Ein kleiner historischer Abriss und was heute möglich ist.
Das Thema Menstruation galt schon immer als heikel. Schon als Teenie kannten wir die Codes, um das M-Wort nicht laut aussprechen zu müssen: “Die rote Tante kommt auf Besuch”, “die Russen kommen” und mein Favorit “Ich habe meine P”. Als wäre es eine Krankheit:

Historisch gesehen ist das nicht mal so falsch. Weibliches Blut wurde früher gerne verteufelt. Rothaarige galten als während der Mens gezeugt, in vielen Kulturen bestand absolutes Sex-Verbot während der Regel. Bei den Juden ist eine Frau mit Mens noch 7 Tage danach unantastbar, muslemische Frauen dürfen während dieser Zeit nicht in die Moschee und bei gewissen afrikanischen Stämmen wird die Frau während sie blutet aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen.

Ganzer Artikel auf fraulich.com



Donnerstag, 13. Dezember 2007

Toller Vater oder Samenspender?



Was macht einen Mann zum Vater? Die Tatsache, dass er gezeugt hat? Dass an den Muttertag denkt? Oder doch, dass man sich auf ihn verlassen kann?



Der Vater meines Sohnen diesem noch nie ein Zäpfchen geschoben. Leas weiss nie, welcher Sirup der Richtige gegen Fieber ist. Der Mann einer weiteren Freundin verpasst regelmässig die Elternabende in der Schule. (Namen werden absichtlich nicht mehr genannt, Anm. d. Red.). Eine weitere Bekannte hat keinen Vater für ihre Tochter, sondern lediglich einen Erzeuger. Und der betrogene und verletzte Freund einer Kollegin rächt sich an ihr, indem er ihren gemeinsamen Sohn gegen sie aufhetzt, worauf der Kleine jetzt auch keine Lust mehr auf seinen Papa hat. Last but not least: ein Freund von uns war bei der Geburt seines Kindes in den Ferien. Und kam erst vier Monate später nach Hause!

Die Schuldfrage
Sind das alles schlechte Väter? Oder müssen wir uns damit abfinden, dass es einfach unser Bier ist, wenn unser Kind krank ist? Und jetzt eine typisch weibliche Frage: Ist es am Ende unsere Schuld? Vielleicht ist es den Männern einfach unmöglich sich so zu verhalten wie wir es uns wünschen. Wir übernehmen in den meisten fällen sowieso das Zepter, entmündigen sie so zu sagen! Verwöhnen wir sie so sehr, dass sie ihre Verantwortung einfach auf uns abwälzen? Was wäre mit diesen Vätern, wenn sie wirklich auf sich gestellt wären, und keine Big Mama ihnen mit kritisch prüfendem Blick über die Schulter schauen würde?)

Gewisse Basics, wie die Anwesenheit am Elternabend dürfen wir aber erwarten, oder etwa nicht? Die Anwesenheit überhaupt?

Wieviel Vater braucht die Mutter?
Diese Fragen kamen auf, als besagter Freund aus besagten Ferien zurückkam. Mit einem breiten, viel Freude unsererseits erhoffenden Grinsen überbrachte er uns die frohe Botschaft: „Ich bin Papi geworden!“ Nach dem ersten Schock realisierten wir jedoch, dass er von seinem Sohn sprach, als hätte einen Couchtisch Ricardo ersteigert. Mir fehlten die zu erwartende Euphorie. Oder der Bammel, Vater geworden zu sein. Kurz: irgendeine Gefühlsregung, die darauf hindeutete, dass diese News tief geht.

Ja, er wusste schon vor seiner Abreise über die Schwangerschaft Bescheid und ist, mit dem Einverständnis der werdenden Mutter, trotzdem gereist. Er hatte es uns wohlweislich verschwiegen, weil zumindest die Frauen unter uns ihm die Hölle heiss gemacht hätten, gefälligst bei seiner Frau zu bleiben. Um sein Gewissen zu beruhigen er hat zwar alle Kosten übernommen, sich jedoch möglichst lange davor gedrückt, sich zu diesem Kind zu bekennen. Der Schock im Freundeskreis war gross, die Enttäuschung über ein derartiges Benehmen überwältigend. Wie konnte er nur nicht dabeisein wollen, als sein Sohn zur Welt kam? Nun ist die kleine Familie vereint und die Überraschung über seinen Wandel ist wiederum unbeschreiblich. Er wickelt, wärmt Nahrung, geht spazieren, kurz: er bemüht sich mit voller Hingabe, ein guter Daddy zu sein.

Nicht alles Gold, was glänzt
Der Elternabend-Verpasser war bei der Geburt dabei. Auch bei den Drei-Monats-Koliken. Und bei der Nuggi-Abgewöhnung (auch wenn die Kleine heute noch einen hätte, wenn es nach ihm gegangen wäre). Nach einer Dekade „Happy-Family-Groove“ haute er jedoch mit einer Jüngeren ab und sieht seine Kinder heute nur noch jedes zweite Wochenende.

Der völlig abwesende Vater ist völlig abwesend, weil es seine schwangere Bekanntschaft so wollte. Sollte er sich trotzdem mehr interessieren?

Wie schlimm ist es, wenn mein Mann mich zum x-ten fragt, wo denn nun der Sirup sei oder immer noch nicht weiss, wo wir das Kindergeschirr versorgen? Macht ihn die Tatsache, dass er bei der Geburt und den ersten drei Jahren anwesend war, zum guten Vater? Im Vergleich zu den genannten Beispielen wirkt wohl jeder Vater, der mehr oder weniger seinen Pflichten nachkommt als guter Daddy. Oder sollte ein Vater, der überzeugt ist, die Mutterrolle im Notfall einnehmen zu können, nicht schon mal üben?

Wenn schon, denn schon
Wenn ich zurück an meine eigene Kindheit denke, glaube ich, einen guten Vater gehabt zu haben. Er war zwar viel verreist, aber wenn er mal zu hause war, dann „richtig“. Eine extreme Abwesenheit ist zumindest nicht das Gefühl, dass ich mit meiner Kindheit verbinde. Die Zäpfchen waren natürlich trotzdem Sache meiner Mum.

Erwähnter Freund scheint genau auf dasselbe hinauszuwollen. Jetzt, wo er da ist, möchte er ein guter Vater sein, sowohl für seinen Sohn, wie auch für seine Frau. Und vielleicht macht diese Tatsache einen guten Vater aus ihm.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Eure Meinung ist gefragt!


Wie gefällt euch rabenmutter.ch? Teilt uns mit, was euch gefällt, was nicht, was wir besser machen können und worüber ihr lesen wollt. Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Geizig geil

Als ein Freund (ledig, keine Kinder) kürzlich das Wort „schmüsele“ brauchte, brach an unserem Tisch, an dem vorwiegend Mütter sassen, grosses Gelächter aus. Könnt ihr euch noch erinnern, wie knutschen war? Als das Vorspiel genauso zum Sex gehörte wie der Apéro zum Abendessen? Wir praktisch nicht...

Wie eine Freundin richtig bemerkte, kommt es heute doch schlicht und einfach nicht mehr dazu; zwischen Papa und Mamma, meine ich. Anfangs dachte ich, es geht nur uns so und machte mir Sorgen. Mittlerweile weiss ich, dass es bei ALLEN Paaren mit Kindern so läuft. Die Libido macht viel öfter Ferien als früher. Unsere Sexyness ist arbeitslos. Und unsere Gleitcrème auch.

In den Medien liest man leider viel zu oft, dass Mütter keine Lust mehr haben. Eine nicht repräsentative Umfrage belegt jedoch, dass auch die Daddies nicht gerade vor Geilheit überschäumen. Und wir Mütter? Nachdem wir schon unsere Berufsaussichten begraben durften, frage ich mich, ob unsere Libido auch an der Beerdigung war. Irgendwie schon.

Kinderüberraschung
Heute geizen wir mit geil. Nicht absichtlich, wohlverstanden, mehr aus.... was eigentlich? Langeweile? Lustlosigkeit? Angst, von den Kindern beobachtet zu werden? Ich habe festgestellt, dass es sehr darauf ankommt, wie alt die lieben Kinder sind. Säuglinge rauben einem sowieso schon genug Schlaf, da will frau die kostbaren Nachtstunden nicht mit Sex „vergeuden“. Sind die Gören älter, kommt tatsächlich das Risiko hinzu, erwischt zu werden. Abgesehen davon, dass es äusserst peinlich sein kann, will ich meinen Sohn auch nicht schockieren. Der denkt doch bestimmt, Papa tut Mami weh. Oder umgekehrt, wenn ich oben liege. Oder wir hätten uns verknotet oder so, ihr versteht schon. Bei noch älteren Kindern kann ich nicht mitreden, die einzigen Eltern schulpflichtiger Kinder, die ich kenne, sind wieder getrennt. Bei denen ist Sex wieder ein heisses Thema, nur nicht miteinander.

Mein Umfeld plagt also vorwiegend die „Kinderüberraschung“, d.h. vom eigenen Vorschulkind dabei gesehen zu werden, wie man versucht, den erotischen Mount Everest zu besteigen. Erinnert euch nur daran, wie es war, als ihr eure Eltern dabei erwischt habt... Eben!

Reinhold Messner für Arme
Und schon kommen wir zum nächsten Thema: Mount Everest? Seid ehrlich, die meiste Zeit gleicht euer Sex der Besteigung des Uetlibergs. Mit der Bahn. Ich sage nicht, dass Eltern-Sex schlecht ist, aber er ist, sagen wir, zahmer. Und kürzer, definitiv kürzer. Deshalb das Gelächter, als besagter Freund von Schmüseln gesprochen hat. Sagen wir es doch wie es ist: die Zeit/die Lust/oder was auch immer reichen meist gerade zum Vögeln, mehr nicht. Auch o.k., solange es für beide stimmt.

Nun ist es bei uns aber so, dass wir erst ein Kind haben und in absehbarer Zukunft gerne ein zweites hätten. Ihr seht das Problem auch, oder? Wie soll ich bitte bei einem Schnitt, den ich hier nicht nennen will, (meine Schwiegermutter könnte diesen Text lesen) ein zweites Mal schwanger werden? Denn ich gehöre leider nicht zu den Glücklichen, die bei blossem Anschauen die Eier springen lassen. Na ja, mit 18 war ich ja froh um diesen Umstand.

Schatz, wie sehe ich aus?

Der grösste Unterschied zu früher? Euer Outfit, wenn ihr Abends zu hause rumhängt. Glaubt es oder nicht, ich habe Freundinnen, die gehen mit ihrem aus der Schwangerschaft stammenden Buuchschluch sogar schlafen! Heute noch! Da fühle ich mich in meinem Trainer, bei dem zumindest Ober-und Unterteil zusammenpassen, doch richtiggehend sexy! Aber auch das coolste Negligé nützt nichts, wenn das Baby, kurz bevor es zur Sache geht, draufsabbert und das sexy Teil aussieht, als hätte Papa schon darauf ejakuliert. Da versagt die Libido mit Garantie!

Aber diese Kinder sind ja irgendwie entstanden und genau das sollten wir nicht vergessen: der Sex war mal spitze und er kann es wieder werden. Nicht immer, aber immer...

(nein, dies ist kein Programmierfehler, das letzte Adjektiv könnt ihr euch selber aussuchen.)

Auf ein gutes Sexleben!

Und wenn gar nichts geht, geht’s vielleicht so.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Wenn das nicht ansteckend ist!



Da kannst du noch so schlecht gelaunt sein... Wetten?


Ein Tag im Schnee.

Geldbeutelschonende Ski-, Schlittel- und
Wandergebiete im Winter.






Dallenwil NW

dallenwil.ch

Filzbach-Kerenzerberg GL
kerenzerberg.ch

Amden SG
amden.ch

Sattel-Hochstuckli SZ
sattel-hochstuckli.ch

Rosswald VS
rosswald.ch

Mörlialp OW
moerlialp.ch

Bergün GR
berguen.ch

Quelle: Wir Eltern

Was das "Christkindli" noch zu bieten hat.


Wir haben zwar selber noch nicht die leiseste Ahnung was wir unseren Kinder schenken sollen, aber wie immer ist es einfacher Rat zu erteilen als selbst zu befolgen. Hier also noch weiter Ergänzungen zum Thema Geschenke für die Hosenscheisser und Rotznasen.


Nepomuk: http://www.nepomuk-online.ch/
Dieser kleine aber feine Laden im Kreis 4 ist immer wieder einen Abstecher wert. Hier findet man Retrospielsachen, handgemachte Kleidung und Schuhe, Kinderbücher, Stofftiere, und, und, und….
Leider lässt die Website noch zu Wünschen übrig, aber lasst euch nicht davon abhalten, vorbei zu schauen.

Treehouse Company: http://www.treehousecompany.ch/
Die eigenen Kinder wären vielleicht etwas enttäuscht, unter dem Weihnachtsbaum Bettwäsche zu finden, aber als Geschenk für die Kinder von Freunden sind die süssen Sachen für's Zimmer von Treehouse Company genau das Richtige.

Portrait auf Leinwand: http://www.nostalgieimekinderzimmer.de/
Die Geschenkidee für die Grosseltern; ein Foti von den Lieblingen vergrössert und auf Leinwand aufgezogen. Hier gibts auch noch weit mehr zu finden, also clickt mal rein.

Nuggikette mit Namen: http://www.babyfix.ch/ (unter "Geschenkideen")
Ein schönes Geschenk für die Kleinsten.

Originelle Kinderkleider: http://www.colourkids.ch/
Hosen, T-Shirts und vieles mehr ist hier zu finden. Farbenfroh ist hier fast eine Untertreibung....

Witzige Kuscheltiere: http://www.kinder-kram.ch/
Einzigartige Kuscheltiere mit Persönlichkeit findet man hier.

Persönliches Memory mit Fotos: http://www.kidsworld.ch/


Weitere Geschenkideen werden hier laufend ergänzt.
Tipps und Ideen nehmen wir gerne entgegen.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Scheidung, Streit & Sorgerecht


Das Scheidungsrecht sieht in Zukunft gemeinsames Sorgerecht als Grundsatz vor. Ist das in der Praxis umsetzbar?

Das neue Scheidungsrecht ist seit Januar 2000 in Kraft und ermöglicht es beiden Elternteilen bei gegenseitigem Einverständnis das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen.
Schöne wäre es, wenn dies in der Praxis auch umgesetzt würde, aber leider sind die meisten Scheidungen immer noch Schlammschlachten und enden im Streit.


Laut Statistik kommt das gemeinsame Sorgerecht in nur 30 Prozent der Fälle zustande. Es ist immer noch die Regel, nämlich 65 Prozent, dass das alleinige Sorgerecht der Mutter zugesprochen wird und in nur fünf Prozent den Vätern.

Man denkt bei diesen Zahlen sofort, dass die meisten Väter eventuell das alleinige Sorgerecht auch gar nicht möchten. Tatsache ist aber, dass dies fast drei Viertel der „Besuchsväter“ wollen. Hier hapert es aber bei den Müttern, bei der nur jede zehnte mit diesem Wunsch einverstanden wäre.

Das Familien-Modell
86 Prozent der Familien leben auch heute noch die traditionelle Aufgaben- und Rollenteilung.

Die Mütter sind für die Kinder und den Haushalt zuständig, der Mann ist der Ernährer und arbeitet Vollzeit. Interessant ist, dass diese klassische Rollenteilung in drei Vierteln der Fälle, bei gemeinsamem Sorgerecht, weiterhin bestehen bleibt.

Das grösste Problem ist, dass die Väter, die nur sehr selten einer Teilzeit-Arbeit nachgehen können oder wollen, oftmals das Gefühl haben, dass sie zu wenig Mitspracherecht bei der Erziehung haben. In den Fällen wo die Mutter das Sorgerecht zugesprochen bekommt, ist diese Sorge der „Besuchsväter“ verständlich, aber auch bei geteiltem Sorgerecht haben viele Bedenken, dass sie zunehmend weniger zu sagen haben.

Grundsatz gemeinsames Sorgerecht
Linus Cantieni, Gerichtsschreiber am Zürcher Bezirksgericht und Dozent für Familienrecht an der Uni Zürich, hat, gestützt auf seiner Dissertationsarbeit „ Gemeinsame Elterliche Sorge nach Scheidung, ein Gesetzestext“, miterarbeitet, der das gemeinsame Sorgerecht als Grundsatz vorsieht.

Herr Cantieni sieht, dass der gelebte Alltag und die Rechtslage in den meisten Fällen auseinanderklaffen, und somit nur selten eine, für alle Parteien gleichermassen, befriedigende Situation gelebt werden kann. Väter die sich benachteiligt fühlen, Mütter die entweder über Einmischung oder Vernachlässigung klagen, und Kinder die weiterhin im Mittelpunkt der Streitigkeiten stehen und sich im Loyalitätskonflikt befinden.

Um von Anfang an aus beiden Elternteilen Partner zu machen, soll von Gesetzes wegen zukünftig das Sorgerecht an beide Eltern gehen. So müssten die sich dann gar nicht erst um das Sorgerecht streiten, sondern von Anfang an zusammenarbeiten.

Grosse Fragen die das Wohl des Kindes angehen, wie bspw. einen operativen Eingriff, sollen von beiden Eltern entschieden werden. In Situationen, wo das Kind die meiste Zeit bei einem Elternteil lebt, soll dieser aber wiederum die elterliche Sorge weitgehend alleine ausüben können.

Es soll genau festgelegt werden, wer was im Alltag entscheiden darf, um somit den elterlichen Konflikt zu entschärfen. Das Gericht soll auch zukünftig noch die vereinbarte Unterhalts- und Betreuungssituation in Bezug auf das Kindeswohl überprüfen. Das Kindeswohl soll immer an erster Stelle stehen, den laut Herr Cantieni ist dem Kind am meisten gedient wenn sich die Eltern nicht mehr streiten.

Schwierig in der Umsetzung
Hört sich alles wunderbar an, aber ist es auch praktisch umsetzbar, oder läuft es schliesslich auf dassselbe hinaus? Persönlich denke ich, dass viele Väter zwar das Sorgerecht vordergründig möchten, aber sich selten bewusst sind, was es, im Alltag gelebt, dann wirklich bedeutet. Es ist aber auch klar, dass die Männer bei der heutigen Gesetzeslage meistens das Nachsehen haben. Ich würde mir wünschen, dass ich auch so weitsichtig und vernünftig wäre in einem Scheidungsfall, aber wie es in der Situation ist, weiss man erst im Nachhinein. Und bestimmt spielen die Emotionen verrückt, so dass einem vernünftiges Handeln sehr viel abverlangt.

Das gemeinsame Sorgerecht wäre sicherlich die beste Lösung. Sprich, wenn die Eltern ohne Streit die neue Situation in Angriff nehmen, und nicht sich selbst sondern die Kinder in den Vordergrund stellen.

Es kann aber nicht alles geteilt werden. Ein Kind braucht ein Zuhause, und sollte nicht immer hin und her geschoben werden, nur damit Mami und Papi nicht zu kurz kommen. Ein Elternteil wird einfach weniger präsent sein im Alltag. Es wäre unrealistisch zu erwarten, dass alles so weiter läuft wie früher nach einer Trennung.

Eine perfekte Lösung gibt es meiner Ansicht nach nicht, aber viel Verbesserungspotenzial.

Quelle: Beobachter Nr. 20, 2007.


Weil ich es mir wert bin...


Hab noch nichts gefunden, das aus mir die Frau macht, die ich eigentlich sein sollte. Die mit den "Wie machst du das bloss?"-Haaren. Um diese Frau zu werden, habe ich schon vieles versucht.


Kennt ihr das? Ihr steht zum x-ten Mal im Supermarkt vor demselben Regal der Kosmetikabteilung und fragt euch, welches Produkt wohl am besten zu euch passt. Um es gleich vorwegzunehmen, mein Problem sind die Haare. Bei euch sind es vielleicht eher die Falten oder die Nägel. Ich bin die mit den nicht zu bändigenden Haaren. Also stehe ich regelmässig vor dem meterhohen Regal mit Shampoos, Conditioners, Gels, Wax, Leave-In, Schaum, Serums etc. und hoffe auf das kleine Wunder, das aus mir die Frau macht, die ich eigentlich sein sollte. Die mit den tollen „wie machst du das bloss?“-Haaren. Um diese Frau zu werden, habe ich schon alles versucht.

Angefangen bei komplizierten Kuren, die mir ein Langhaar-Coiffeur (mit Kurzhaar-Schnitt) empfohlen hatte. Shampoo, Spülung, alles dabei. Das komplizierte daran war, dass die Reihenfolge nicht einfach 1. Shampoo, 2. Spülung war. Vielmehr erhielt ich ein doppelseitig bedrucktes A4-Blatt (!), das diverse, genau einzuhaltende Vorschriften enthielt. Die ersten zwölf Tage nur Shampoo, danach Shampoo und Spülung für drei Wochen, dann Abwechslungsweise nur Shampoo und nur Spülung..... Ihr werdet verstehen, dass diese Kur zum scheitern verurteilt war. Das hätte ja Disziplin vorausgesetzt!

Luxus oder Bio?
Der zweite Versuch wurde mir von meiner Nachbarin/Coiffeuse vorgeschlagen. Wie sie das in der Verkaufsschulung brav gelernt hatte, legte sie mir alle Vorteile der Profi-Haarpflege-Linie dar, die sie in ihrem Salon verhökerte. Obwohl die Produkte verdächtig nach Supermarkt-Shampoo desselben Labels rochen, liess ich mich, wie zu erwarten war, überreden und kaufte ihr die völlig überteuerten Flaschen, Tuben und Dispenser ab. Das Resultat? Keines. Also stellte ich die Luxus-Dinger in den Badezimmer-Schrank „für ein andermal“. Dieses Wochenende habe ich unsere Schränke wieder einmal aufgeräumt und musste feststellen, dass das edle Shampoo hinüber war. Mehr hierzu demnächst: „Wie werfe ich mein Geld aus dem Fenster, Lektion 1.“

Danach folgte der bis anhin kürzeste, aber wirklich nur gut gemeinte Versuch, aus meinen Haaren eine wallende Mähne zu machen. Er begann im Reformhaus. Und endete im Abfall. Vergesst es. Trotz aller guten Vorsätze für Umwelt und fairen Handel und hautverträglich... Bio-Shampoos riechen, wie sie klingen und machen aus jeder Frau eine selbstgestrickte Tante, deren einzige Handtasche aus Jute besteht. Keine Ahnung, wie die Hersteller das schaffen, aber so stelle ich mir meine Haare nach drei Jahren auf der einsamen Insel vor...

Wie macht sie das bloss?
Also stehe ich wieder einmal vor diesem Regal und hoffe darauf, DAS Produkt zu entdecken, dass ich all die Jahre übersehen habe. Oder noch besser: sie bringen etwas ganz neues auf dem Markt. Etwas, das wirklich hält, was es verspricht. Glanz, Volumen, nie wieder Haarbruch, Geschmeidigkeit und so weiter. Da greift eine Hand an mir vorbei und schnappt sich einen Leave-In-Color-and-Care-Conditioner. Aus den Augenwinkeln beobachte ich sie, wie sie die Flasche in ihren Wagen legt. Ihr Haar? Ein Hauch von „wie macht sie das bloss?“. Meine Hand greift wie von alleine ins Regal und, ihr ahnt es, dieselbe Flasche landet auch in meinem Einkaufswagen. In der Hoffnung, das nächste Mal ein Vorbild für eine von euch zu sein...

Wünscht mir Glück und bis auf ein nächstes Mal bei den Putzmitteln, die uns die Arbeit WIRKLICH abnehmen!

Solltet ihr trotzdem noch nicht aufgegeben haben: bei Perfect Hair gibt es die überteuerten Coiffeur-Produkte für 20% weniger.

Und hier noch die Frage: Glauben Frauen den Blödsinn aus der Werbung wirklich?

My name is Mutter, Raben Mutter


Ja, ich bin sie. Die Leibhaftige. Die, die ihr Kind zugunsten ihrer Arbeit vernachlässigt. Eine Rabenmutter eben.

Als wir dieses Magazin online schalteten war mir in keinster Weise bewusst, wie weit ich die gemeinhin als Rabenmutter bekannte Frau verkörpere. Mir war zwar klar, dass ich auf der Kippe stand, diese Woche habe ich die Grenze jedoch definitiv überschritten.

An vier von fünf Arbeitstagen habe ich mein Kind auswärts gegeben. Krippe, Grossmutter 1, Grossmutter 2, sogar der Grossvater musste einrücken! Hin- und hergeschoben muss sich der Kleine fühlen, von seiner Mutter vernachlässigt!

Als er gestern auch noch bemerkte „Dä Papi hät mich abgholt, nöd du!“ wollte ich schon zu den AR, den Anonymen Rabenmüttern (Gibt’s die? Wenn nicht, gründe ich demnächst eine Selbsthilfegruppe.).

Und das schlimmste ist, ich bin ja selber schuld! Finanziell gesehen ist mein Lohn keine Notwendigkeit in unserem Haushalt. Einerseits, weil ich zu wenig verdiene, andererseits, weil mein Mann genug für die ganze Familie nach Hause bringt. Aber ich wollte ja unbedingt meine grauen Zellen wiedermal auf Vordermann bringen. Das habe ich jetzt davon. Innerhalb von zwei Monaten zwei Jobs und dieses Magazin. Das frisst Zeit. Und die fehlt mir dann mit meinem Kind.

„Wofür hat sie denn ein Kind, wenn sie sich danach nicht drum kümmert?“, fragen sich vielleicht einige Leserinnen. Soll ich es euch sagen? Weil es einfach richtig saumässig Spass macht! Ich liebe meinen Job und fühle mich sehr privilegiert, einer Arbeit nachgehen zu dürfen, die ich gerne mache. Auch wenn ich dabei zeitweise meine Familie vernachlässige. Mein Mann findet das übrigens total o.k., da er so Gelegenheit hat, mehr Zeit mit dem Junior zu verbringen. Aber mein Mann ist auch der Beste, hatte ich das schon erwähnt?

Hinzu kommt, dass ich nicht alle, aber viele Einladungen zum Essen, ins Kino, go Käfele etc. trotz meines schlechten Gewissens wahrnehme. Schliesslich möchte ich nicht einsam sterben.

Beruhigend war es aber trotzdem, als mein Kleiner heute morgen meinte: „Gäll, wänn dä Grossvater da isch, gahsch du dänn, gäll!?“ Oder sollte ich mir Sorgen machen?

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