Freitag, 25. Februar 2011

Als Freundin hinzufügen: Mami

Die früheren Generationen rebellierten gegen ihre Eltern, fanden sie bünzlig, langweilig und sie waren ihnen meist peinlich. Heute scheint das anders zu sein. Die Eltern sind Freunde - nicht zuletzt auf Facebook - man spricht mit ihnen über fast alles und fährt auch als Twen noch mit ihnen in Urlaub.

Aber ist das auch wirklich besser? Simone Meiers Essay "Meine Mutter ist meine beste Freundin" gibt vielleicht ein paar Antworten.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Guter Rat ist eben... billig?

Was haben euch eure Mütter in Sachen Kind und Karriere geraten? Meine meinte v.a. ich solle die Ware testen, bevor ich sie kaufe. Den Rat habe ich befolgt. Andere weniger. Und was raten wir unseren Töchtern?

Seraina Mohr startet auf clack.ch einen Versuch: Que sera, sera...

Dienstag, 22. Februar 2011

Macht Kinder haben Spass?

Hat euch jemand gesagt, es mache Spass, Kinder zu haben? Wieso tun wir uns das an? Und warum denken wir trotz allem, es hätte sich gelohnt?

Die annabelle spricht Klartext: "Ich will mein Leben zurück!"

Endlich! Ein Beziehungsratgeber für Männer

Männerversteherinnen: Szuchman und Anderson
Über die Ökonomie der Liebe, der Ehe und des Abwaschs.

Es ist 22.00 Uhr, Herr und Frau Schweizer diskutieren seit einer Stunde über die Tatsache, dass er trotz anderer Abmachung zu wenig im Haushalt hilft. Plötzlich meint er entnervt "Ich muss jetzt ins Bett."

Sie ist beleidigt und denkt an den Ratschlag ihrer Grossmutter vor der Heirat: "Man soll nie wütend ins Bett."

"Falsch!" sagen Paula Szuchman und Jenny Anderson. "Ausgeschlafen lässt es sich am nächsten Tag viel konstruktiver diskutieren." Die Autorinnen von "Spousonomics" sprachen mit hunderten von Paaren und definierten eine Ökonomie der Beziehung. Die Journalistinnen des Wall Street Journals und der New York Times wissen wovon sie sprechen.

Herkömmliche Beziehungsratgeber sprechen meist von Kommunikation in der Liebe ein, vom Eingehen auf den Partner, von Gefühlen. Sie empfehlen, wieder mehr Romantik in den Alltag zu bringen, kurz, sie sind etwas rosa gefärbt. Ich kann mir keinen Mann vorstellen, der einen solchen Ratgeber freiwillig lesen würde, schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

"Spousonomics" hingegen spricht genau die Vorgehensweise vieler Männer an: Logisch und lösungsorientiert. Ratschläge wie "wütend ins Bett gehen" nehmen männliche Leser mit Handkuss an. Das Buch spricht ihre Sprache, Begriffe wie "Angebot und Nachfrage", "Transparenz" und "Arbeitsteilung" sind für viele Männer keine Fremdwörter, sie können damit viel mehr anfangen als mit Gefühlen, Kommunikation und Kerzenschein.

Auch Tipps wie das Eintragen des ehelichen Geschlechtsverkehrs in den Terminkalender dürfte den Männern gefallen. Wollen tun sie bekanntlich immer, jetzt wüssten sie sogar im Voraus, wann sie welchen kriegen!

Die Autorinnen fordern ausserdem dazu auf, keine telepathischen Fähigkeiten seitens des Partner zu erwarten, das führe nur zu noch mehr Frust. "Er sollte doch wissen, was ich will!" birgt nur Missverständnisse und noch mehr Ärger.

Romantisch ist das alles nicht. Zumindest nicht im Ansatz, Logik hat nichts romantisches. Doch überlegen Sie mal: Haben Sie je bereut, Sex mit Ihrem Partner gehabt zu haben? Wahrscheinlich nicht. Meistens denken wir doch eher "Wieso machen wir das nicht viel öfter?". Und das ist doch auch romantisch, auch wenn man die traute Zweisamkeit vorher im Familienkalender eintragen musste. Oder nicht?

Montag, 21. Februar 2011

Stilldebatte in rot und blau











Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird Stillen zum Wahlkampfthema. Nicht sicher, wie kontraproduktiv das noch wird...

Rechte und linke Brüste auf clack.ch
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Freitag, 18. Februar 2011

"Führungsposition verlangt 110%igen Einsatz"

Ein Mann, eine Frau, zwei Meinungen. Managertrainer Roland Jäger meint, Mütter könnten keine Führungspositionen innehaben. Bremens Frauenbeauftragte Ulrike Hauffe hält dagegen. Heute um 17.00 auf zeit.de

Doch nicht so verschieden


Neue Bücher entlarven alte. Die Studien über den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein seien nicht repräsentativ, wird jetzt behauptet. Mann und Frau sind gar nicht so verschieden, das soziale Umfeld ist daran schuld, wenn Er nach dem Sex einschläft und sie nicht einparken kann.

Männer und Frauen ticken gar nicht so verschieden, von Bettina Weber.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Zukunft ist (zeit-)geteilt

"Die Zukunft ist weiblich" titelt der Beobachter, meint aber eigentlich, dass die zukunft dem Jobsharing gehört, welches noch vor allem von Frauen/Müttern verlangt wird. Aber nicht nur.

Moderne Firmen ticken in Teilzeit.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Eine Teilzeitquote muss her

Bis heute konnte ich nicht so recht sagen, was mich an der Frauenquoten-Diskussion stört. Jetzt weiss ich es. Es braucht keine Quote für Frauen, sondern für Mütter und Väter! Denn Teilzeitarbeit ist in vielen Unternehmen immer noch selten anzutreffen und gut ausgebildete Frauen werden so daran gehindert, trotz Familie ihren Beruf auszuüben.

Die Zeit weiss, wie eine Elternquote zu handhaben wäre.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Dekotrends 2011

Bild: homegate.ch

Der Frühling kommt (hoffentlich) bald und mit ihm, die Lust, das Haus etwas frischer und farbiger zu dekorieren. Marianne Kohler Nizamuddin war für homegate.ch in Paris an der "Maison & Objet" und brachte die neusten Trends mit.

Von den 80ern, über gemütlich bis hippie, let the sun shine in!

Mittwoch, 2. Februar 2011

Kleine Entwicklungshelfer

"Dä isch nüme min Fründ" musste ich in Bezug auf einen bestimmten Nachbarsjungen schon oft hören. Am nächsten Tag fragt mich mein Sohn dann meist wieder, ob er mit eben diesem Jungen spielen darf. Das hilft seiner Entwicklung, sagen Psychologen. 

Die Psychologin Maria von Salisch erforscht Kinderfreundschaften und erzählt auf zeit.de, dass kinderwagenschiebende Jungs die besseren Väter werden.

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