Mittwoch, 30. April 2014

Mama hat keine Zeit, um zu spielen...

Brigid Schultes Buch ist eine Mischung aus soziologischer Studie und Zeitmanagement-Ratgeber.




Seid ihr «busy»? Dann vergeudet eure Zeit nicht damit, euch darüber zu beklagen! Das Rezept gegen die Kultur des «Zuviel-Tuns» als Statussymbol.

Lassen Sie mich als Erstes klarstellen: Der hier angeführte Zeitmangel und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Schwierigkeiten betreffen vor allem Frauen. Nein, falsch. Mütter. Es ist die alte Leier: Trotz etlichen modernen Werkzeugen, um Zeit zu sparen – man denke an die Waschmaschine, Mikrowelle und Skype – haben wir immer weniger Zeit. Erwerbstätige Mütter hören sich an wie amtierende Premierminister eines G8-Landes: «Ich schaffe das nicht alles. Meine Kinder brauchen Schuhe, ich kann den Kinderarzttermin für die Zeckenimpfung unmöglich schon wieder verschieben, das Unkraut muss endlich gejätet werden, meine Freundinnen beschweren sich, mich schon lange nicht mehr gesehen zu haben, mein Artikel ist noch lange nicht fertig und morgen kommen meine Schwiegereltern zum Abendessen!» So oder ähnlich klagen viele Mütter in meiner näheren Umgebung. Mich eingeschlossen.
Dieses Gefühl, wir Mütter – vor allem Alleinerziehende - hätten nie Zeit, ist aber eben nicht nur ein Gefühl, es ist wissenschaftlich belegt. Es dauerte zwar Jahrzehnte, aber heute sind sich Wissenschaftler einig, dass Mütter mehr tun als Väter. Unter anderem, weil Kinder und Haushalt nicht mehr als «Freizeit» erachtet werden. Halleluja!
Viel getan und nichts erledigt
Als die Journalistin Brigid Schulte 2010 also von einem Zeitmanagement-Spezialisten darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Frauen heute eigentlich enorm viel freie Zeit hätten – nämlich 30 Stunden pro Woche – war ihre Reaktion «als hätte man mir eins mit der Pfanne übergebraten!»
Denn, als typische erwerbstätige Mutter, jonglierte sie tagein, tagaus ihren Job, die Kinder, den Haushalt und hatte trotzdem immer das Gefühl, nichts auf die Reihe zu kriegen. Der Tag hatte einfach nie genug Stunden. Die Tatsache, dass auch Freundinnen und Bekannte über diesen Zeitmangel klagten, liess sie aufhorchen. Sie begann, diesem Zustand einen Namen zu geben: «The Overwhelm» (deutsch: Die Überhäufung, Überschüttung). Nach drei Jahren Recherche und Interviews mit Wissenschaftlern und Zeitmanagement-Experten, nannte sie dann auch ihr Buch «Overwhelmed: Work, Love and Play. When No-One Has the Time». Die Mischung aus populär-wissenschaftlicher Studie und Zeitmanagement-Ratgeber rüttelt wach in einer Gesellschaft, in der Zeitmangel zum guten Ton gehört.
Wer gewinnt den Zeitmangel-Wettlauf?
Es gibt in dieser Gleichung drei Bösewichte, die es zu besiegen gibt: Unsere Jobs, unsere Erwartungen und uns. (Wobei hier erwähnt werden muss, dass in den USA im Vergleich zu anderen zivilisierten Ländern erwerbstätige Mütter schlechter dastehen. Amerika kennt keine gesetzlich bezahlten Ferien oder gar Mutterschaftsurlaub.) Die ideale Mitarbeiterin ist also dauerpräsent. Zurück in unseren Breitengraden ist die Erwartungshaltung trotz besserer Konditionen übrigens dieselbe: Nur eine anwesende Angestellte ist eine gute Angestellte. Den Arbeitsplatz zu verlassen, weil das Kind krank ist oder der Klempner ins Haus gelassen werden muss, ist auch bei uns ein absolutes No-Go. Auch wenn das Versäumte abends zu Hause nachgeholt wird. Arbeitszeit soll gefälligst am Arbeitsplatz stattfinden. Dies, obwohl auch hier längst bekannt ist, dass niemand länger als sechs bis acht Stunden wirklich produktiv sein kann. Natürlich besteht diese Haltung auch Männern gegenüber. Jeder frisch gebackene Vater, der schon einmal versucht hat, kürzer zu treten weiss, dass man ihn sofort als Weichei abstempelt, der seine Karriere nicht vorantreiben will. Oder er wird verdächtigt, unter dem Hammer seiner Frau zu stehen.
Aber es sind nicht nur die herzlosen Arbeitgeber schuld an unserem angeblichen Zeitmangel. Schulte nennt es den «Altar der Überabeitung», dem wir alle huldigen. «Ich habe mehr zu tun als du» gleicht einem täglichen Hahnenkampf/Zickenkrieg, den es ausser Puste zu gewinnen gilt. In den Achtzigern waren es die Solariumbräune und die Beschaffenheit der Visitenkarte – Sie erinnern sich an «American Psycho»? Heute konkurrieren wir mit dem Thema Zeit. Keine zu haben, beweist nicht nur, dass wir einen Job haben. Wir haben eine Karriere. Und im Zeitalter von Projekt-Kindern, gilt das für uns Mütter eben doppelt.
«Seien Sie eine Schlampe!»
Wir müssen uns also entscheiden: Entweder wir wollen den Wettbewerb gewinnen und erledigen tausend Dinge täglich, um uns dann bei Freunden zu beklagen, man habe einfach keine Zeit für den Apéro. Oder wir setzen Prioritäten. Schulte hat in ihrem Buch diesbezüglich auch ein paar konkrete Vorschläge:
-   Haushalt: «Seien Sie eine Schlampe!». Schliesslich müsse man auf dem eigenen Küchenboden keine Operation am offenen Herzen vornehmen können.
-   Teamwork: Der Vater MUSS in das Geschehen miteinbezogen werden, ohne wenn und aber.
-   Verwandeln Sie Freizeit nicht in Arbeit: Niemand MUSS joggen, ein Picknick organisieren oder abends ins Restaurant. Erst, wenn wir in unserer Freizeit nur noch tun, was wir wirklich wollen, gilt diese Zeit als frei.
-   Ihre To-Do_Liste muss auf einem Post-it Platz finden. Alles andere kommt auf eine Langzeit-Task-Liste, die vielleicht nie vollends abgearbeitet wird (man denke da nur ans Fotoalbum für die Grossmutter oder das alphabetisieren der CDs). Aber was aufgeschrieben ist, brummt nicht im Kopf herum.
-   Überdenken Sie Ihre Rolle als Mutter und konzentrieren Sie sich auf die wichtigen Dinge: «Lieben Sie Ihre Kinder. Sorgen Sie für Ihre Sicherheit. Akzeptieren Sie sie so, wie sie sind. Dann lassen Sie sie in Ruhe.»
-   Hören Sie mit dem Multitasking auf! Unterteilen Sie Ihre Zeit, inklusive Pausen und erledigen Sie Eines nach dem Anderen.
-   Setzen Sie sich täglich nur ein Ziel.
Natürlich spricht auch dieses Buch – wie viele andere Ratgeber - lediglich Mütter und Väter der Mittelklasse an, die zwar einen gut bezahlten Job ausüben dürfen, sich aber dennoch keine Nanny oder Assistentin leisten können, um ihnen Arbeit abzunehmen. Dennoch, einen Punkt sollten Sie gleich heute von Ihrer To-do-Liste streichen: Über Zeitmangel klagen.

Text erstmals auf clack.ch erschienen.

Montag, 28. April 2014

Verlassen Sie die Bühne!



Unsere Kinder brauchen uns für die Schule weniger, als wir glauben.

Hausaufgaben-Hilfe. Prüfungs-Vorbereitung. Elterliche Mitarbeit an Schulanlässen. Über diese Dinge habe ich hier schon mehrfach berichtet, der geneigte Leser hat in den Texten sicherlich erkannt, dass mir diese ein Greuel sind. 

Neben meinem 4.-Klässler zu sitzen, weil er möchte, dass ich Fragen zu seinen Hausaufgaben beantworte, ist für mich Stress pur. Ich habe weder das Sitzleder noch die pädagogischen Fähigkeiten – von der fehlenden Lust ganz zu schweigen – , mich auf einen Zehnjährigen und seine Matheprobleme einzulassen. Aber wenn er der Einzige ist, dessen Eltern ihm nicht bei den Hausaufgaben «helfen», bin ich ja auch mit daran Schuld, wenn er in der Schule versagt. Was immer das heisst, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. 

Nun gibt es ja Studien zu allem und nichts, und Blogger neigen dazu, sich die Studie rauszupicken, die ihnen gerade in den Kram passt. So auch hier und jetzt. So haben die Autoren Keith Robinson und Angel L. Harris für ihr Buch «The Broken Compass: Parental Involvment With Children’s Education» über 20 Jahre hinweg das schulische Verhalten amerikanischer Schüler studiert. Und zwar im Hinblick auf die Beteiligung der Eltern an schulischen Aktivitäten wie Hausaufgaben und Prüfungen. Die Ergebnisse fassten sie letzte Woche in der New York Times zusammen. Was sie herausfanden? Dass wir Eltern unseren Kindern mehr schaden als nützen! Ha! 

Tatsächlich waren Kinder, deren Eltern weniger in ihre schulische Bildung involviert sind, im Durchschnitt besser in der Schule als jene mit den eifrig helfenden Eltern. Ihre Untersuchungen gehen sogar so weit zu sagen, dass elterliche Hilfe eine negative Auswirkung auf den akademischen Erfolg der Kinder hat! 

Ungeachtet der sozialen Schicht, Herkunft oder bestehenden Schuldnoten, Hausaufgaben-Hilfe wirkt sich negativ auf die Noten aus. Eltern sind also nicht sehr effektiv mit ihrer Hilfe, im Gegenteil: Kinder von Eltern, die regelmässig bei den Hausaufgaben halfen, schrieben schlechtere Noten, als selbstständige Kinder. Leider sagt das Autorenpaar in dem Artikel nicht, woran das liegt. 

Wenn es bei Ihnen zu Hause so ist wie bei uns, dann liegen die Gründe nahe: zu wenig Geduld, pädagogisch nicht auf der Höhe und wohl eine Erwartungshaltung von Mami, die das Kind mehr stresst als hilft. 

Sollen wir Eltern uns nun ganz aus der Schuldbildung raushalten? Nein, meinen die Autoren bestimmt. Es gibt ein paar Punkte, mit denen wir unseren Kindern helfen können:
  • Eine allgemeine Erwartungshaltung und Mut machen, eine gute Ausbildung zu absolvieren.
  • Diskussionen über die Schule und die damit verbundenen Aktivitäten führen.
  • Ev. Nachhilfeunterricht organisieren, wo nötig.
Eltern sind natürlich wichtig für die schulischen Leistungen ihrer Kinder, einfach nicht so, wie wir bis anhin angenommen haben. Es ist also nicht unabdingbar, neben unseren Kindern zu sitzen, wenn sie Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben haben. Auch sollten sie sich auf Prüfungen selber vorbereiten. Die Autoren der Studie möchten auch festhalten, dass die elterliche Beteiligung an Schulanlässen für den schulischen Erfolg nichts bringt, wie viele Schulen suggerieren. 

Kurz: Wir Eltern sollten die Bühne bauen und sie dann verlassen. Ich brauche kaum zu erwähnen, wie erleichtert ich über dieses Ergebnis bin...

Donnerstag, 17. April 2014

Was nach «ich liebe dich» nie folgen sollte





Es gibt ein Wort, das man nicht sagen sollte, wenn man jemanden liebt.

Keine Ahnung, wann mir das aufgefallen ist, aber es gibt Momente, da sage ich zu meinem Mann, meinen Kindern: «Ich liebe dich, ABER…» Darauf folgt meist:

«... du machst mich wahnsinnig!» (Sohn) oder
«... du hörst mir nicht zu.» (Tochter) oder auch
«...es wäre schön, wenn du deine Socken wegräumen könntest.» (alle)


GEHT. GAR. NICHT. Natürlich liebe ich sie alle. Sehr. Niemanden liebe ich mehr auf dieser Welt als meinen Mann und meine zwei Kinder. Doch was ich mit dem kleinen Wort «aber» eigentlich sage ist «Ich liebe dich. Aber ich würde dich noch mehr lieben, wenn du…» (Zutreffendes bitte ergänzen.) Ausserdem wird dieses Wort auf diese Weise inflationär gebraucht. «Ich liebe dich» sollte man einander sagen. Unbedingt. Lieber öfter. Aber man sollte es dann auch meinen und die Liebesbekenntnis nicht als Floskel benutzen. 

Nun hat mich Cara Paiuk, Bloggerin bei «Motherlode» der New York Times, darauf aufmerksam gemacht, was man anstatt «aber» sagen könnte, wenn man seine Liebsten auf etwas aufmerksam machen will: «und». Klingt dann so: «Ich liebe dich UND ich wäre froh, wenn du deine Socken wegräumen könntest.» Was man in diesem Fall dann aber auch unbedingt weglassen muss ist «gopfertoori nomal!» Denn wir lieben sie ja wirklich, ganz ohne wenn und aber. Richtig?

Freitag, 11. April 2014

Sei ein Mann!


Wie macht man aus einem Jungen einen Mann? Ein paar Ratschläge.
Vor kurzem hatten wir Besuch von einem guten Freund, der sich gerade von seiner Partnerin getrennt hatte. Wie das so ist, versuchten wir ihn aufzubauen – obwohl das offenbar gar nicht so furchtbar nötig war – und ihm zu sagen, dass er ein guter Typ ist, der bestimmt eine gute Frau finden wird. 

Nun bin ich Mutter eines Sohnes und an jenem Abend habe ich mir überlegt, was man seinem Sohn auf seinen Lebensweg an Ratschlägen mitgeben kann, damit er nicht eines Morgens aufwacht und merkt, dass er zu lieb für diese Welt ist. Oder sich dauernd wie ein Idiot benimmt. Oder seine Meinung nie kundtut. Andere zu wenig respektiert. Opportunistisch ist. Kurz: Wie mache ich aus meinem Sohne einen Mann? (Und bevor sich jetzt irgendwer empört: Meine Liste für die Tochter gibt es schon länger.) 

Hier also eine kurze Liste für den werdenden Mann (zugegeben, vieles gilt natürlich genauso für werdende Frauen):
  1. Schau deinem Gegenüber in die Augen, wenn du mit ihm/ihr sprichst.
  2. Gib einen festen Händedruck.
  3. Wenn du nicht selbstbewusst bist, tu einfach so. Das kommt schon noch.
  4. Entdecke deine Leidenschaft und finde heraus, wie du dafür bezahlt werden kannst, sie auszuleben.
  5. Du bist für dein Leben verantwortlich. Nimm es in die Hand.
  6. Höre nie auf zu lernen.
  7. Ein «Nein» ist ein «Nein». Kein «vielleicht».
  8. Schlafe nie mit jemandem, der/die das nicht genauso gerne möchte wie du.
  9. Wenn es kompliziert ist, ist es meist nicht das Richtige.
  10. Ruf deine Eltern regelmässig an (ja, was dachten Sie denn?).

  11. Die Grösse eines Mannes zeigt sich in der Grösse der Dinge, die ihn beschäftigen.
  12. Verlasse das Haus immer so angezogen, als wärst du im Begriff, die Liebe deines Lebens zu treffen.
  13. Niemand wünscht sich auf dem Sterbebett, mehr gearbeitet zu haben. Geniesse dein Leben.
  14. Respektiere die Menschen. Und die Tiere.
So, das sollte aus dem Jungen doch einen anständigen Mann machen, oder nicht? Wenn er dann nur auf seine Mutter hören würde...
Habe ich etwas vergessen? Was würden Sie einem jungen Mann raten?

Dienstag, 1. April 2014

Die Babyausstattung und das Loch im Portemonnaie

Für das neue Baby wollen Eltern nur das Beste und das Neuste. Dabei ginge es auch anders.




Den Weg zum Babycenter konnte ich schon bald im Schlaf. Damals – ich war gerade mal im zweiten Monat schwanger – fuhr ich fast wöchentlich in die Agglo-Industrie, um mir Kinderwagen anzuschauen. Und Autositze. Mobiles. Und Nuggis. Ach ja, und Schoppen braucht es. Und Lätzli. Bettwäsche. Babyliege. Schlafsack. Wickeltasche (gaaaanzwichtig). Und so weiter und so fort.


Man braucht ja sooo viel am Anfang, schliesslich hatte man vorher ein Leben mit Home-Deko, Restaurant und Duftkerzen und plötzlich zieht da jemand ein, der braucht Krabbeldecke, Plastik-Geschirr und Windeleimer. 

Und ich weiss nicht, wie das bei Ihnen war, aber ich hatte das Gefühl, mein zartes, frisches Neugeborenes könne UNMÖGLICH in gebrauchten Sachen schlafen, sitzen oder gar essen. Alles musste neu sein. ALLES. Nicht, dass wir uns das hätten leisten können. Ich brachte den Kindsvater damals zur Weissglut, wenn ich schon wieder mit einer neuen Broschüre nach Hause kam, die behauptete, dieses Produkt sei für das Baby absolut unabdingbar, wenn man nur halbwegs gute Eltern sein wolle. Und wollten wir denn keine guten Eltern sein? Hä? Hää? Eben.

Also kauften wir alles neu: Kinderwagen, Kindersitz, Hochstuhl... (siehe oben). Einzig das Gitterbett war bereits gebraucht. Ja, wir gaben ein Vermögen aus. Über den Daumen gepeilt, gingen da bestimmt CHF 2'000.- drauf! Für Sachen, die nach spätestens neun Monaten zu klein, kaputt waren oder sich herausgestellt hatte, dass wir Schrott – teuren Schrott – gekauft hatten.

Das ist aber zehn Jahre her. Die heutige Generation Eltern steht nämlich auf gebraucht. Sorry, «Vintage». Die Studie «Sharity» vom Gottlieb Duttweiler Institut offenbart: Second Hand ist bei der jungen Generation im Trend. Eine Generation, die immer mit dem Neusten aufgewachsen ist, findet Gegenstände mit Geschichten heute spannender. Second Hand ist auch Lifestyle: Stichwort Nachhaltigkeit. Mit Second Hand zeigt man sich als rücksichtsvoller Konsument mit Bewusstsein für die Umwelt. Und vielleicht man der Oma den Gefallen, ihre alte Wiege – «da lag mein Grosser schon drin» – wieder in Gebrauch zu nehmen.

Ein treibender Faktor für den aktuellen Boom von Second Hand ist auch das Internet. Denn dort finden sich die meisten Anbieter von Secondhand-Babyware. Oder man verkauft auf Facebook in eigens dafür kreierten Gruppen seine Sachen für einen kleinen Preis.
So hat tutti.ch eine Babyerstausstattung mit zehn Produkten für werdende Eltern zusammengestellt und die Preise auf ihrer Plattform mit den Preisen im Fachmarkt am verglichen. Die Berechnung ergab eine Einsparung von über CHF 1‘200.-. Das entspricht mehr als der Hälfte der Originalpreise zusammen und freut somit die Familienkasse. Insbesondere Maxi Cosis sind aus zweiter Hand so gut wie neu, da sie durchschnittlich neun Monate gebraucht werden. Der Preisvergleich hat gezeigt: Für einen gebrauchten Maxi Cosi in Topzustand zahlt man auf tutti.ch CHF 89.- weniger als beim Online-Fachhändler.

Fazit: Die neue Generation Eltern ist schlauer, als wir es waren. Und am Ende vielleicht auch wohlhabender...

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