Montag, 18. Februar 2013

Sponsored Post: Der Spion, der aus der Küche kam



Die Hälfte der Eltern haben einen Facebook-Account, um ihre Kinder auszuspionieren.

Seid ihr «Friends» mit euren Kindern auf Facebook? Wieso? Ganz ehrlich jetzt! Nicht, um zu wissen, was euer Baby den ganzen Tag auf dem Netz so treibt, mit wem es befreundet ist, ob es Tierschutzorganisationen oder doch lieber Nachtclubs «liked»? In unserer digitalen Welt, in der es immer schwieriger wird, unsere Kinder «im Griff» zu haben, scheint dies tatsächlich eine gute Lösung.

Und wir sind nicht allein! Gemäss der Education Database Online checken 43 Prozent der Eltern das Profil ihrer Kinder täglich. Speziell interessiert sie dabei die Statusmeldungen und die getaggten Fotos. Die Kids sind also gut beraten, ihre samstagabendlichen Exzesse nicht unbedingt fotografisch festzuhalten oder gross zu kommentieren.

Früher bauten wir auch Mist, manche von uns sogar ziemlich oft. Und ja, es ist sehr schwer, sich vorzustellen, dass die eigenen Kinder auch einmal betrunken in der Club-Ecke einschlafen oder schlimmeres anstellen. Die Versuchung, das zu kontrollieren - wenn schon nicht zu verhindern - ist riesig.

Nun sollten Eltern genau dies ihren Kindern mitteilen. Vielleicht würden sie auf diese Art merken, dass die digitale Identität ganz einfach auch von Dritten missbraucht werden kann, wie oben stehendes Video der «Groupe Mutuel» zeigt. So ist das einloggen per Facebook in der Tat eine Vereinfachung der mühsamen Passwortkontrolle für X verschiedene Seiten und technisch gesehen clever. In Sachen Sicherheit ist es mitunter das Dümmste, was man tun kann.

Auch ich gehöre zu denen, die die digitale Gefahren runterspielen. Doch die Meldestellen verzeichnen immer mehr Betrugsversuche. Die Vorstellung, dass wegen meiner Unachtsamkeit unser Bankkonto geleert wird und ich meiner Familie erklären muss, dass es daran liegt, dass ich mich digital dumm verhalten habe, lässt aber auch mich leer schlucken. Im Falle von Facebook-Daten geht es mit wiederum mehr um meine Kinder, ihren Ruf, ihre Privatsphäre (meine sind ja noch zu klein, aber nicht mehr lange und auch sie werden digital unterwegs sein). Ganz zu schweigen von dem ganzen Cybermobbing, das eine Kindheit ruinieren kann.

Interessant ist, dass gemäss einer GFK-Studie zwei Drittel der Schweizer die digitalen Risiken wie Hacking, Phishing oder Skimming kennen, und bereits rund zehn Prozent gar schon selbst von Hacking- und Phishing-Attacken betroffen waren. Einen Schutz davor gibt es nicht, ausser in unserem eigenen Verhalten. So weiss gemäss derselben Studie auch ein Viertel der Schweizer nicht, wie sie sich im Schadensfall benehmen sollen, an wen sie sich richtgen können. Weshalb die «Groupe Mutuel» eine Rechtsschutzversicherung geschaffen hat, die  aktiv wird, wenn es zu Streitigkeiten im Zusammenhang mit Internetnutzung und elektronischen Transaktionen kommt.

Versicherung hin oder her, auch ich werde mit meinen Kinder auf Facebook «befreundet» sein wollen, wenn es mal so weit ist. Schliesslich darf ich schon noch ein paar Järchen wissen, was bei ihnen läuft, oder etwa nicht?



Der weltweit gültige Rechtsschutz «Legisdigit@» der Groupe Mutuel bietet Versicherten Hilfe durch IT- Experten, um missbrauchte E-Mail-Konten wieder zu übernehmen oder ein falsches Internetprofil zu löschen. Die Schadensregulierung und Risikoübernahme erfolgt durch Assista Rechtsschutz AG. Die Monatsprämie von maximal 6 Franken ist auch für Jugendliche erschwinglich.
Auf rundumgeschuetzt.ch erfahrt ihr mehr.



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