Donnerstag, 22. August 2013

Erziehung, vertraglich geregelt

Bild: wir eltern Blog


Eltern sollen mit der Schule einen Vertrag abschliessen. So die Forderung seitens der Schule. Diese hat dafür offenbar gute Gründe.

Gemäss «Sonntagsblick» und «20 Minuten» fühlen sich Lehrer von vielen Eltern schlecht unterstützt, ja gar schikaniert. Deshalb fordert Christian Amsler (FDP) einen allgemeinen Vertrag, den die Eltern gegenüber der Schule unterzeichnen sollen. Was darin stehen soll? Dinge, die uns als Eltern meiner Meinung nach vollkommen logisch erscheinen sollten. Müsste man meinen. Tut es aber nicht für alle.
So möchten die Lehrer, dass
  1. die Kinder nach den Ferien pünktlich zum Unterricht erscheinen. Mit pünktlich meinen sie, am ersten Schultag und nicht erst Mittwoch danach, weil der Charterflug aus den Ferien dann günstiger kam.
  2. Auch sähen es die Lehrer gerne, wenn ihre Schüler ausgeschlafen und ohne Süssigkeiten im Znüniböxli in die Schule kämen.
  3. Eltern sollen doch bitte am Elternabend und am bilateralen Elterngespräch anwesend sein.
Und nun meine Frage: Sind dies wirklich nennenswerte Punkte, die man vertraglich regeln muss? Ist es nicht vollkommen selbstverständlich, dass die Kinder pünktlich, ausgeschlafen, gesund und mit unserer Unterstützung in die Schule gehen? Ist Bildung nicht eine Team-Arbeit zwischen Schule und Eltern, so wie es zu Hause zwischen Mutter und Vater ist? Ich finde schon. Und bin entsetzt, dass es offenbar so viele Eltern gibt, die es nicht für nötig halten, sich den Regeln entsprechend zu benehmen. Die offenbar auch kein grosses Interesse daran haben, dass ihr Kind Regeln zu respektieren lernt.

So, genug des erhobenen Zeigefingers. Was halten Sie von solchen Massnahmen?

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