Montag, 18. März 2013

Mami kann auch «Brumm-Brumm»



Mütter verstehen ihre Söhne nicht. Das meint zumindest ein Spielzeughersteller und schafft Abhilfe.

Als Bloggerin wird man manchmal zu sogenannten Blogger-Events eingeladen. Während ein SPA-Wochenende zur Lancierung eines Produktes immer sehr willkommen ist, wird der Besuch einer Kläranlage zur Propagierung von Stoffwindeln weniger gerne wahrgenommen. Ihr wisst schon. 

«Mattel», der Spielzeughersteller von «Barbie» und «Hot Wheels», hat letzte Woche aber etwas ganz Neues lanciert: Den Mommy-Blogger-Event in New York, um Mütter von Söhnen beizubringen, wieso Spielzeugautos (in diesem Fall «Hot Wheels») so unglaublich cool sind. Denn Mutti versteht einfach nicht, wieso Sohnemann lieber Brumm-Brumm-Geräusche mit seinem Autöli macht, als dass er mit der Barbie der Schwester spielt. Schliesslich könne man (und jetzt zitiere ich eine Mami-Bloggerin, die am Event war) «eine Barbie an- und ausziehen und mit ihr machen, was man will». Dagegen sei ein Auto für sie sehr unspannend. Bis zu diesem Event, an dem «Mattel» ihr die Augen für die männliche Begeisterung für Auto geöffnet habe. 

Als nächstes kommt dann wohl der «Barbie-An-Und-Auszieh-Blogger-Event» für Väter. Zumindest für die, die bis anhin nicht verstanden, was daran so toll sein soll, eine überirdisch gutaussehende Plastikfrau zu entkleiden und «mit ihr zu machen, was man will».

Auch denkbar wären Mommy-Blogger-Events mit Themen wie «Schau-Mami-Das-Ist-Ein-Stock». Oder «Wenn-Es-Rund-Ist-Ist-Es-Ein-Ball». Ach, und nicht zu vergessen: «Werkzeuge-Sind-Zum-Flicken-Von-Kaputten-Sachen». 

Weitere Event-Ideen? Wir bleiben dran.

Kommentare:

Der Oe. hat gesagt…

Ich verstehe Schule ja immer noch als Ergänzung zur Erziehung zuhause. Aber evtl. bin ich da etwas altbacken...

Von dem her kommt es mir ja eigentlich nur entgegen, wenn mein Kind in der Schule Sachen mit auf den Weg kriegt, welche den Horizont erweitern (jaja, natürlich bin ich auch nicht mit Allem glücklich, was da "Neues" angeschleppt wird...).

Das Problem liegt wohl darin, dass Kinder (zumindest meine) dazu neigen, Aussagen von Lehrern als die einzige Wahrheit zu nehmen. Wenn da nun Anschauungen vermittelt werden, welche mit meinen nicht einher gehen, ist das nicht zwingend einfach und bedarf dann "Aufklärungsarbeit" meinerseits. Aber wer weiss: Erstens schadet das meinem Kind wohl nicht, wenn es (dann halt zuhause) lernt, dass es verschiedene Sichtweisen auf die Welt gibt und zweitens schadet es wohl auch mir nicht, wenn ich das Selbe auch ab und an vor Augen geführt bekomme....

Der Oe. hat gesagt…

Oups, falscher Blogeintrag. Das hätte eigentlich zum Yogadingens hin gehört. Das kommt davon, wenn man mit mehreren Tabs arbeitet.... :)

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