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Kurze und lange Pendenz-Listen

Dieser Beitrag erschien erstmals am 9. Januar 2008... Unnötig zu erwähnen, dass die langfristige Pendenzliste immer noch nicht abgearbeitet ist...

Heute ist der Kleine bei der Schwiegermutter und ich kann endlich einen Teil meiner Pendenzliste abarbeiten. Darauf habe ich alles notiert, was ich schon immer mal erledigt haben wollte. Und damit meine ich alles andere, als die ewig wiederkehrenden Aufgaben wie Einkaufen und sauber machen.




Dafür brauche ich ja keinen Reminder mehr, diese „Versäumnisse“ habe ich ja ständig vor Augen. Es sind die vielen kleinen, teils aufwändigen, teils nicht nur von mir abhängigen „Sächelchen“, die ich endlich hinter mich bringen will.

Da gibt es die kurzfristige Pendenzenliste:

- Dankes-Karte nach Japan schicken für das schöne Weihnachtsgeschenk
- Atelier putzen
- Sommerkleider (!) ausssortieren
- Badezimmer-Schränke misten
- Auto saugen
- Paket an La Redoute zurückschicken

Etc. etc.

Ich denke, ich brauche euch nicht zu erklären, was darauf alles noch Platz fände.

Die laaaaangfristige Pendenzenliste ist jedoch die, bei der ich Gänsehaut kriege. Da stehen Sachen drauf, die haben sich mittlerweile von selber erledigt (soweit, so gut), aber vor allem andere, die ich nun schon seit Jahren (!) vor mich hinschiebe.

Von selber erledigt hat sich bspw. das Weekend in Vals mit einem befreundeten Paar. Das war 2001 ihr Hochzeitsgeschenk an uns, wir fanden aber nie einen passenden Termin. Mittlerweile sind sie nicht mehr zusammen, Pendenz erledigt.

Ebenfalls von selber erledigt hat sich das Ablaugen und neu streichen der Baby-Spielzeug-Truhe unseres Göttibuben. Er ist mittlerweile 8 Jahre alt und spielt Playstation. Pendenz erledigt.

Jahre später...

Aber es gibt eben auch die Dinge, die weiterhin auf der Liste verharren und mich verhöhnen.

- Fotos ins Album kleben (seit 2004, der Geburt unseres Sohnes)
- Überhaupt: Fotos drucken
- Keller aufräumen

Etc.

Ihr seht mein Problem? Habe die Fotos (im Gegensatz zu Bänz Friedli) nicht gezählt, aber erfahrungsgemäss sind frischgebackene Eltern für Fotolabors ziemlich lukrativ. Hunderte, wenn nicht tausende Bilder warten in diversen IKEA-Schachteln, darauf, eingeklebt zu werden... Um danach im aufgeräumten Keller aufgereiht zu werden.

Werde mich also morgen (heute kann ich nicht, ich schreibe ja gerade) an meine kurzfristige Pendenzliste machen. Und an die langfristige, wenn ich mal Zeit habe. Bald. Versprochen.

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Die langen Pendenzenlisten kenne ich zur Genüge. Auf meiner steht jeweils noch "nichts tun" und es gibt Tage, an denen ich nur diese abarbeite..
das ist es doch genau! dieser punkt fehlt auf meiner task-liste... dann hätte ich vielleicht nicht immer so ein schlechtes gewissen, wenn ich eben nichts tu...

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