Direkt zum Hauptbereich

Posts

SVP bringt Kids zum heulen

Die SVP trägt wiedermal dick auf. Mittels einer Plakatkampagne stellt die Luzerner Partei das HarmoS-Projekt als Kindesmisshandlung dar. Und behauptet erst noch (auch dies nicht zum ersten Mal) Unwahrheiten in Bezug auf diese Schulreform, über die viele Kantone in den nächsten Monaten abstimmen werden. Tages Anzeiger von heute :In ihrem Kampf gegen moderne Schulen behauptet die SVP, Problemkinder würden künftig das Niveau der Schulen nach unten reissen. Stimmt das so? Von David Schaffner Wer durch die Strassen im Kanton Luzern geht, könnte meinen, die Schweizer Kinder würden nächstens von einem grässliches Schicksal ereilt werden: Auf Plakatwänden sind überall weinende Mädchen und Buben zu sehen, die die Passanten mit flehentlichen Blicken fixieren. Wer dabei denkt, es handle sich um eine Kampagne gegen häusliche Gewalt, sieht sich aber getäuscht: Der Absender der Botschaft, die SVP, kämpft mit den heulenden Kleinen gegen Harmos und will so moderne und einheitliche Schulen verhindern...

Mutter prägt Babys Schlafmuster

Wichtige Infos für Schwangere: Seid gut gelaunt! sonst schläft euer Baby nicht! Eine neue Studie besagt, dass die seelische Stimmung der Mutter beeinflusst, ob ihr Baby einen gesunden Schlaf entwickelt. Das Schlafmuster entsteht in den ersten sechs Lebensmonaten. Und wieder mal tragen wir die gesamte Verantwortung... Focus-Online : Das erste Lebenshalbjahr eines Kindes bestimmt darüber, ob es einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt. Er ist wichtig für seine gesunde Entwicklung. Babys, deren Mütter vor oder während der Schwangerschaft eine Depression erleiden, haben eine schlechte Ausgangsposition, einen gesunden Biorhythmus zu entwickeln. Das haben Wissenschaftler der Universität von Michigan in Ann Arbor herausgefunden. Die Säuglinge schlafen in ihrem ersten Lebenshalbjahr unruhiger und unregelmäßiger als die Kinder seelisch gesunder Mütter. Sie schlafen abends schlecht ein, machen tagsüber häufiger kurze Nickerchen und wachen nachts sehr oft auf. Ganzer Artikel auf focus.d...

Roger hat wieder zugeschlagen!

Lang ist's her, als wir Roger Köppels (unmassgebliche) Meinung hier kundgetan haben. Aber in Sachen HarmoS hat er wieder dermassen zugeschlagen, dass wir euch sein Editorial der neusten Weltwoche einfach nicht vorenthalten wollten. Kommentare sehr willkommen! Von Roger Köppel HarmoS setzt falsche Anreize. Das von der eidgenössischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) an Volk und Parlamenten vorbei ausgeheckte Standardisierungskonkordat zur Schule (HarmoS) widerspricht nicht nur demokratischen Grundsätzen; es zementiert Fehlentwicklungen. Die EDK hatte den Auftrag, die vom Stimmvolk abgesegneten Harmonisierungsbestimmungen im Bildungsartikel vom 21. Mai 2006 umzusetzen, doch sie ging mit ihrem Vorstoss weit darüber hinaus. Einer der strittigsten Punkte ist die im Gesetz nicht vorgesehene flächendeckende Einführung von Blockzeiten und Tagesstrukturen. Der Staat soll die Aufgabe übertragen bekommen, eine erzieherische Vollbetreuung jener Kinder zu garantieren und bei Bedarf zu übe...

Volksinitiative gegen Hochdeutsch im Chindsgi

Wir hatten schon darüber berichtet, wie es um das "Niveau" des Hochdeutschen in hiesigen Kindergärten steht: " Überzeugt überzogen ". Nun verlangt eine Volksinitiative "Ja zur Mundart im Kindergarten", das in den Kindergärten des Kantons Zürich das Hochdeutsche auch künftig keine Pflicht werden soll. Die Initiative verlangt, dass in den Zürcher Kindergärten wie bisher grundsätzlich Mundart gesprochen wird. Sie bekämpft die Durchsetzung eines Entscheides des Bildungsrates, der künftig für mindestens einen Drittel der Unterrichtszeit Hochdeutsch verlangt. Der Verzicht auf Hochdeutsch im 1. Kindergarten diene dem «sinnvollen altersgerechten Sprachenerwerb» begründen die Initianten ihren Vorstoss. Und im zweiten Jahr sei höchstens ein geringer Hochdeutsch-Anteil sinnvoll. Hinter der Initiative steht EVP-Kantonsrat Thomas Ziegler. Im Komitee sind aber auch verschiedene Politiker diverser anderer Parteien vertreten. Welche Sprache die Kindergärtler im Unterrich...

Baby-Tagebuch: Hormon-Zapping

So muss es sich anfühlen, wenn man in einer Nussschale auf offener See treibt. Die Wellen werfen einen hin und her, zwischendurch ist alles wieder ruhig, ein wenig, wie die Ruhe vor dem Sturm. Ach so, worauf ich hinaus will? Meine Hormone spielen verrückt! Und zwar interessanterweise meist vor dem TV. So habe ich mich nicht mehr gefühlt seit der sechsten Klasse, als Martin H. zwar mit mir gehen wollte, aber keiner sollte es erfahren… Ich bin gleichzeitig überglücklich und dauernd am flennen. Keine Folge von “Without a trace”, in der ein Kind vorkommt, ohne dass ich eine ganze Kleenex-Schachtel aufgebraucht habe und meine Augen aussehen wie die von Rocky Balboa. Ganz zu schweigen von der “Merci”-Werbung. Diese Geschichte zwischen Tochter und Vater ist doch soo rührend, auch wenn sogar mir klar ist, wie ungeschickt der junge Vater auf alt getrimmt wurde. Ganz schlimm wird es natürlich bei der Sendung “Mein Baby”. Denn da geht es ja genau um den Event, der mich in ein paar Monaten au...

English for little girls

Deutsch als Zweitsprache, Integration, zu viele Ausländer, blablabla... die Probleme kennen wir, Lösungen sind auf dem Weg. Wer aber denkt an die Eltern, die zwar vielleicht Deutsch, aber kein Englisch können? So erging es mit Sicherheit den Eltern dieses Mädchens, dass jetzt das erste Chindsgijahr mit einem oberpeinlichen T-Shirt verbringen muss. Schön rosa ist eben nicht immer nur schön. Und wer bitte stellt T-Shirts für Kinder mit solch derben Sprüchen her? Also, liebe Rabenmütter, kauft nur T-Shirts, von denen ihr ganz sicher seid, dass ihr versteht, was draufsteht. Anfragen nehmen wir an dieser Stelle ebenfalls konstenlos entgegeben... Die Aufschrift auf dem T-Shirt bedeutet übrigens "Barbie ist eine Schlampe." Damit das auch geklärt ist.

Baby-Tagebuch: Geschichten, die die Welt nicht braucht

Jetzt geht’s los. Kaum haben wir die freudige Nachricht verkündet, bombardiert mich die halbe Welt mit Horrorgeschichten über Geburten (die Mütter), schlaflose Nächte (die Väter) und sonstige Tragödien (die Anderen). Kommen wir erst einmal zu den Ersteren. Was ist es, dass uns Mütter reitet – denn zugegeben, ich bin keinen Deut besser –, sobald wir von einer Schwangerschaft hören. Wir müssen die Geschichte unserer eigenen Entbindungs-Apokalypse loswerden. Notfallkaiserschnitte, nicht funktionierende PDA’s, extreme Schwangerschaftsverläufe schiessen sofort schwallweise aus uns heraus. Wie wenn unsere – vorwiegend die schlechten – Erfahrungen für eine Schwangere irgend etwas Positives hätten. Doch Mütter, lasst euch gesagt sein, das haben sie nie! Wenig erheiternd ist ebenfalls das sogenannte Mitgefühl der Väter. „Oh, da könnt ihr euch ja auf was gefasst machen.“ Oder ähnliche geistreiche Bemerkungen fallen gerne, um daran zu erinnern, wie schwierig die erste Zeit mit einem Säugling...